Vamos-Alpha

Das Vamos-Alpha-St.-Marien-Tour-Team ist eine aktive Gruppe in der St.-Marien-Pfarrei, die Wander- und Freizeitfahrten für Familien und Erwachsenengruppen anbietet. Die Verantwortlichen haben zuvor jahrzehntelang ähnliche Angebote für Jugendliche (Vamos - Das Friesoyther Tour-Team von St. Marien) gemacht. Dabei haben sie den vielfach geäußerten Wunsch der Eltern aufgegriffen, solche Angebote auch für Erwachsene zu machen.

Aus diesem Wunsch entstand nach dem Ausstieg aus der Jugendfahrt im Jahre 2012 dann das Vamos-Alpha-St.-Marien-Tour-Team mit folgenden Angeboten:

  • die Familienfreizeit
  • die Herbstwanderung für Erwachsene
  • und die Fahrt ins Schlittenhund–Camp

 

 

Blick auf die Schaumburg
Blick auf die Schaumburg Foto: R. Bolten
Porta Westfalica
Porta Westfalica Foto: R. Bolten
Schroffe Felsen
Schroffe Felsen Foto: M. König

Bericht über die Fahrt 2021

Wo die Weser einen großen Bogen macht...

Auf dem Weserberglandweg mit VAMOS-alpha unterwegs

22 wanderfreudige Menschen ließen sich vom VAMOS-alpha Tour-Team-St. Marien einladen, um vier Etappen auf dem Weserberglandweg zu meistern. Nachdem im letzten Jahr diese Tour wegen des damals geltenden Beherbergungsverbotes leider ausfallen musste, konnte sie in diesem Jahr zur Freude aller Teilnehmenden endlich stattfinden. Nach einem Reisesegen von Pfr. Winkeler startete die Gruppe am Sonntag, 17. Oktober, mit drei Bullis nach Hameln. Am Montagmorgen ging es dann auf die Etappe von Emmerthal zurück nach Hameln. Überraschend waren für einige dann doch die Höhenunterschiede, die zu überwinden waren, und die bergige Landschaft an sich mit tiefen Bergspalten, schroffen Felsen und viel Naturwald, nicht alle hatten damit gerechnet.

Nachdem dann am nächsten Tag alle ihre „richtigen“ Wanderschuhe an den Füßen hatten, ging es auf die zweite Etappe von Rohdental zurück nach Hameln. Dabei musste der Hohenstein mit 360m Höhe überwunden werden, um am Süntelturm eine ausgiebige Mittagspause -teilweise mit heißer Kürbissuppe – zu verbringen. Zwischenzeitlich gab es aber immer lohnenswerte Ausblicke auf das Weserbergland. Bevor die zweite Etappe endete, ging es über den und durch das Naturschutzgebiet Schweineberg. Auch der zweite Tag hatte am Ende mehr als 20 km Fußmarsch aufzubieten. Zwei lange Touren, die dann zwar nur wenig, aber doch noch ein bisschen Zeit zur Erkundung der Rattenfängerstadt ließen.

Für die beiden nächsten Tage stand mit Rinteln der zweite Zielort fest. Mit den Etappen von Rohdental (Hessisch Oldendorf) nach Rinteln und am letzten Tag von Porta Westfalica ebenso nach Rinteln waren zwei etwas kürzere Touren zu bewältigen, die beide etwa 15 km lang waren. Für einen Teil der Gruppe war am dritten Tag die Burg Schaumburg ein erstes Zwischenziel, während eine zweite Gruppe zur höher gelegenen Paschenburg aufstieg, um von dort auf die Schaumburg hinunterzublicken und das „Weserbogenlied“ – natürlich im Original- und nicht im Werdertext - anzustimmen. Bei bestem und sonnigem Wetter ein ergreifender Moment! Den Oberberg mit 325m Höhe galt es dann für beide Gruppen zu überwinden, bevor die zuvor abgestellten Bullis die Gruppe ins zweite Hotel bringen konnten. Viele nutzten den späten Nachmittag noch für einen Spaziergang durch Rinteln oder an der Weser entlang, die vor der Haustür lag. Da am letzten Wandertag Sturm und Regen gemeldet waren, entschlossen sich viele für ein Alternativprogramm und besichtigten nach Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica auch das Besucherbergwerk & Museum in Kleinenbremen. Die dem angekündigten Wetter trotzende Gruppe konnte größtenteils ohne Regen den „Königsweg“ wandern, wenngleich der Wind heftig blies, manchmal Äste und Bäume den Weg versperrten oder es bedrohlich krachte. Doch alles ging gut, für die Pause gab es sonnige Momente mit einem herrlichen Blick auf Bückeburg und so konnte auch der letzte kräftige Anstieg noch von allen gemeistert werden. Auf den letzten beiden Kilometern allerdings ergoss sich dann doch noch ein kräftiger Regenschauer über der Gruppe, die dennoch glücklich, zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht die bereitstehenden Bullis erreichte.

Wie für alle VAMOS- und VAMOS-alpha-Touren üblich, begannen und endeten alle Tage mit religiösen Impulsen, gemeinsamen Gebeten und dem schon traditionellen Tagesabschluss mit dem Lied „Nehmt Abschied, Brüder“. Unterschiedliche Teilnehmende hatten teils alleine, teils zu zweit Impulse vorbereitet, wobei der Wanderweg in seine Bestandteile zerlegt wurde. So gab es Gedanken zu „Weser“ – „Berg“ – „Land“ – „Weg“, die sehr persönlich und mit viel Liebe gestaltet waren und mitunter auch sehr anrührten. Jede und jeder konnte für seinen eigenen Weg Gedanken mitnehmen. Am Ende der Wandertage gab es viel Dank für das Organisationsteam, die Impulsgebenden und die Bullifahrer ebenso für die Gemeinschaft und das Glück, dass wieder einmal alles gut verlaufen ist. Den geäußerten Wunsch nach mehr Zeit in den jeweiligen Orten wird das VAMOS-alpha Team Herbstwanderung für die Streckenplanung einer Neuauflage im nächsten Herbst nicht aus den Augen verlieren.

Für VAMOS-alpha Team Herbstwanderung Roswitha Bolten

Verantwortliche sind:

  • Rainer Schweigatz
  • Gerd und Roswitha Bolten 
  • Thomas Heidmeier

Kontakt

Rainer Schweigatz

Küster


0170/7068730

Franziskusplatz 2
26169 Friesoythe


Kontakt

Gerd und Roswitha Bolten

Ansprechpartner für die Herbstwanderung und Schlittenhundtour

04491/91031